„Bitte, irgendjemand, helft mir …“ Gewalttätige Ehemänner, Druck von den Schwiegermüttern, Isolation im Job. Ihre engsten Freunde blieben in ihrer Heimatstadt zurück, niemandem konnten sie sich anvertrauen, kein Ort, an dem sie sich zu Hause oder im Job zugehörig fühlten … Diese einsamen Hausfrauen starteten spontan eine Dating-App. Dort lernten sie einen Mann mittleren Alters kennen. Sein Mangel an Taktgefühl, sein Wunsch nach Sex kurz nach dem Kennenlernen, sein Geldmangel und seine Ambitionen – alles, was er hatte, war ein hässlicher, dicker, fauler Körper. Er war der Inbegriff von Unattraktivität, und ehrlich gesagt, war er überhaupt nicht ihr Typ. Doch ehe sie es sich versahen, heilten sie langsam seine Fröhlichkeit und Freundlichkeit. „Was ist denn so toll an so einem Kerl?“, fragten sie sich. Sie wussten, dass alle das über ihn sagten. Aber die Frauen redeten sich ein: „Nur ich verstehe ihn“, „Nur er versteht mich“, und sie wurden von ihm abhängig und verloren alles um sich herum aus den Augen. Der Mann, der sein wahres Gesicht verbarg, lud die Frauen auch weiterhin zu sich ein. All seine freundlichen Worte könnten Lügen gewesen sein. Doch sie konnten dieser Einsamkeit nicht widerstehen. Sie erkennen ihren Fehler, aber sie finden keinen Ausweg aus diesem Sumpf. Eine Geschichte der Hoffnungslosigkeit, geschrieben von drei verheirateten Frauen.