In einem schicken Viertel trafen wir Riel, eine elegante Büroangestellte, die aussah, als käme sie gerade von der Arbeit. Ihre schlichte Businesskleidung und der Pferdeschwanz verliehen ihr eine ruhige und schöne Ausstrahlung. Als wir sie unter dem Vorwand einer Modebesichtigung ansprachen, war Riel zunächst etwas zögerlich, beantwortete unsere Fragen aber höflich. Im Laufe des Gesprächs offenbarte sie nach und nach ihre wahren Gefühle und erzählte, dass sie seit etwa zwei Jahren keinen Freund mehr hatte und sich in letzter Zeit einsam fühlte. Ihr Äußeres war kultiviert und elegant. Doch je näher wir kamen, desto ehrlicher und unübersehbarer wurde unser Verlangen. Der Moment, als sich ihr zurückhaltender Gesichtsausdruck durch eine Kleinigkeit veränderte, war unwiderstehlich. Sie wirkte ruhig, war aber in Wirklichkeit unglaublich sensibel. Da sie selbst auf die kleinste Berührung ehrlich reagierte, stiegen unsere Erwartungen immer weiter. Ihre wahren Gefühle, die sie nicht länger vernunftgemäß unterdrücken konnte, brachen hervor und verstärkten den Kontrast zu ihrem kultivierten Äußeren noch. „Ich kann nicht glauben, dass ein Mädchen wie sie so etwas tun würde…“ Dies ist ein empfehlenswertes Werk voller amateurhaftem Charme, das Ihnen gleichzeitig ein Gefühl der Übertretung und der Aufregung vermittelt.